Freitag, 30. September 2011
Ausflug nach Wanganui
Nachdem wir Mackanzie zum Schulbus gebracht hatten, machte wir und auf den Weg nach Wanganui zu den Eltern von Sarah. Dort lernte ich Sarahs Eltern, ihre beiden Hunden und ihre beiden Pferde kennen. Sarahs Vater Paul nahm mich auf einen Ausritt zum Strand mit, leider war gerade Flut und es war nicht viel vom Strand zu sehen, aber super schön war es trotzdem, denn das Pferd was ich geritten bin liebte es im Wasser zu plantschen, sodass ich eine extra Dusche bekam. Dann ging es wieder zurück zur Farm, denn wir mussten Mackanzie vom Schulbus abholen. Den Rest des Tages war nicht mehr viel los.
Dienstag, 27. September 2011
Abschied und nächster Ausritt
Nach dem Frühstück fuhren die beiden Mädchen los, mit reichlich Wegzehrung von Sarah versogt. Dann ging es reiten mit Gordy, nach dem Reiten wollten wir die Pferde wieder auf die oberste Weide der Farm bringen. Und das indem wir Bareback den Berg hochreiten und ein Pferd nebendran führten, das Pferd das ich geritten bin wollte nett sein und hat mir die Entscheidung wann und wie ich absteige abgenommen und hat mich auf dem Weg nach oben abgesetzt. Das Pferd was ich an der Hand geführt hatte stand brav neben mir und wartete mit einem fragenden Gesichtsausdruck bis ich wieder aufgestanden war und es hochführte. Außer einem leichten Kopfschmerz habe ich mir aber nichts getan.
Montag, 26. September 2011
Der erste Ausritt
An diesem Morgen sollte es dann wirklich reiten gehen, der Abschiedritt für die beiden Mädchen. Zuerst haben wir uns als Cowboys angezogen und mit Pistolen rumgefuchtelt und hübsche Fotos geschossen. Dann ging es los, den Hügel hoch und durch Kuh und Schafherden. Über schöne Felder mit traumhaftem Ausblick, durch den Bush und wieder zurück. Der Ausritt dauerte vier Stunden und verursachte bei mir einen leichten Schmerz im Bereich des Gesäßes, der aber nicht zu schlimm war.

Sonntag, 25. September 2011
Der erste Tag bei Lazy H
Es war früh aufstehen angesagt, denn die Tiere wollten ihr Futter und wir wollten reiten gehen. Allerdings nur Gordy und ich, denn die beiden anderen Mädels wollten zu einem Rugbyspiel in Roturua fahren. Aber es kam anders als gedacht, denn es hatten sich kurzfristig Gäste angekündigt. Also machten wir alle Pferde fertig, leider waren es zu wenig Pferde und ich konnte nicht mitreiten. Nicht so schlimm, denn so konnte ich die Pferde schonmal alle ein bisschen kennenlernen. Beim Pferde wegbringen lernte ich dann auch die zwei Kühe Muh-Muh und Muh-Mike und die zwei Schafe kennen, die bis zum Verzehr auf der Farm leben.
Samstag, 24. September 2011
Auf dem Weg nach Waiouru
Für diesen Morgen war die Reise nach Waiouru geplant. Also musste ich mit dem ganzen Gepäck zur Busstation laufen, bergauf, das war anstrengend. Angekommen war ich, ganz nach deutscher Art zu früh und musste noch 20 min warten. Der Bus war nicht sonderlich voll und sehr pünktlich. Die Fahrt ging an vielen Städten und Landschaften vorbei, sogar durch ein Stück Wüste. Vorbei an Lake Taupo war es nicht mehr weit und ich wurde immer aufgeregter. Der Bus kam an und mein Rucksack wurde ausgeladen, dann kam auch schon Gordy um mich ab zu holen. Alles lief super, auf der Fahrt zum Hof haben wir Wildpferde gesehen. Am Hof angekommen wurde ich von Sarah begrüßt und von den zwei anderen Backpacker Mädchen, die meinen Job bisher gemacht hatten. Die beiden Mädchen zeigten mir die kleinen Tiere, die ich jeden Morgen und Abend füttern sollte. Den Hund Mac, die Hasen Brown Bunny und Black Bunny (jetzt muss man sich nur noch fragen welche Farbe sie haben), die 11 Hühner, die Wildhähne und Hennen und die beiden Schweine. Beim Abendessen lernte ich dann auch die Kinder Mackanzie, Jessica und die Katze Fuzzy kennen. Dann ging es auch schon ins Bett.
Freitag, 23. September 2011
Stadtrundfahrt in Auckland
Da die Stray Busse eine kostenlose Stadtrundfahrt anbieten, haben uns die beiden Damen aus dem Office dort eingebucht. Das hieß früh aufstehen, denn um 10 Uhr sollte uns der Bus vor unserem Hostel abholen. Mit etwas Verspätung traf dieser dann auch ein. Nachdem wir an anderen Hostels noch andere Leute eingesammelt hatten, ging es zum Sky Tower. Dort spielten wir das erste Spiel (irgendwie haben die es hier mit Spielen), gewinnen konnte man einen Sprung vom Sky Tower. Dann konnte derjenige der eine gute Idee für eine Figur hatte, die man am Boden mit Menschen aufstellen kann einen Gutschein für die Icebar in Auckland gewinnen. Meine Idee war der Silberne Farn und somit habe ich einen Gutschein für die Icebar. Als Nächstes ging es durch die Stadt zu einer Gedenkstätte der Maori, von der aus man einen wunderschönen Blick über die Stadt hatte. Durch die Stadt ging es zum Mittagessen in ein Pub, dort konnten wir jeder ein kleines Bier unserer Wahl probieren. Als Angebot gab es Essen für 15 $ und dazu ein Pint Bier, ich habe ein Steak und ein Old Dark genommen. Nach dem Essen spielten wir das nächste Spiel, wer kann am schnellsten sein Pint Bier austrinken. Zuerst spielten drei Jungs gegeneinander, dann drei Mädchen. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und spielte mit. Und siehe da ich war am schnellsten. Gewonnen habe ich eine Stray Bus Tour nach Paieha und zurück im Wert von 105 $. Dann ging es zur Bungy Jump Brücke in Neuseeland, dort konnten wir kostenlos bis zur Ausichtsplattform laufen, von der aus man den Springern zuschauen konnte. Das war eine gute Ausbeute für den Tag und so ließ ich mit ein paar anderen beim selbstgekochten Essen den Abend ausklingen.
Donnerstag, 22. September 2011
Die Flut an Informationen
Heute stand die Wilkommenspräsentation im Office an, da wir aber ein sehr große Gruppe sind wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich war in der späteren, also konnte ich ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Im Office angekommen ging es dann auch schon bald los. Wir wurden über allgemeine Dinge, wie den Linksverkehr aufgeklärt. Dann kam jemand von der Bank, bei der wir bereits ein Konto vorbereitet bekommen hatten, und brachte uns unsere Karten. Dann gingen wir mit ihm zur Filiale der National Bank of New Zealand, damit wir eine PIN für unsere Karten festlegen konnten. Gleich um die Ecke war ein AA (ADAC) bei dem wir unsere Steuernummer beantragten. Dort bekam ich auch gleich ein Visitor Membership für den AA ausgestellt, als ich meine ADAC Karte zeigte. Mit dieser hätte ich mir alle Straßenkarten kostenlos mitnehmen können, da ich aber nicht zu schwer tragen wollte, nahm ich nur zwei mit. Durch den Bank und AA Besuch war schon wieder so viel Zeit vergangen, dass wir wieder zurück ins Office mussten für den zweiten Teil unserer Präsentation. In dieser wurden wir über die Jobsuche, die Gepflogenheiten und wie man einen CV (Lebenslauf) schreibt unterrichtet. Dann ging es zürck ins Hostel wo ich mir mit Julia und Eva Nudeln mit Tomatensoße kochte. Am Abend ging ich mit ein paar Mitreisenden zu einer Bar Tour, die jeden Donnerstag stattfindet. Das Besondere ist, dass man 10$ zahlt und dafür vier Freigetränke in vier verschiedenen Bars bekommt. Im Ersten Pub zahlten wir jeder 10$ und bekamen ein Bändchen und unseren ersten Gutschein für unser Freigetränk. Man konnte zwischen Bier und Vodka Mix wählen. In dieser Bar lief auch eine Liveübertragen vom Rugbyspiel. Die Veranstalter spielten kurz bevor wir weiterzogen immer win oder zwei Spiele. Das Erste hieß Heads or Tails. Bei diesem Spiel wird eine Münze geworfen und alle Mitspieler müssen sich entweder an den Kopf oder den Hintern fassen. Dann wird nachgeschaut was die Münze anzeigt, alle die es richtig haben kommen eine Runde weiter. Das nächste Spiel war ganz einfach, wer bekommt am meisten Marshmollows in den Mund, fünf Mädchen spielten gegeneinander. Nach einiger Zeit und ein paar Marshmollows später wurde das Spiel ein bisschen eklig. Bei allen Spielen konnte man coole Preise gewinnen. Auf dem Weg und in jeder Bar konnte man ganz viele neue, nette Leute kennenlernen. Um zwei Uhr ging es dann zurück ins Hostel. Um fünf Uhr hieß es dann schon wieder aufstehen, weil einige Hostelgäste den Feueralarm ausgelöst hatten. Völlig verschlafen dauerte es ein bisschen bis wir uns aus Bett bemüht hatten und uns angezogen hatten. Als wir unsere Zimmertür öffneten kam uns ein panischer Hostelangestelleter entgegen, der uns hektisch hinaus scheuchte. Draußen stand schon ein Feuerwehrauto und alle Gäste. Es rückten noch drei weitere Feuerwehrautos an, aber es war kein Feuer zu sehen. Also durften wir nach 20 min wieder in unsere Zimmer und weiter schlafen.
Abonnieren
Posts (Atom)















