Heute stand die Wilkommenspräsentation im Office an, da wir aber ein sehr große Gruppe sind wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich war in der späteren, also konnte ich ausschlafen und in Ruhe frühstücken. Im Office angekommen ging es dann auch schon bald los. Wir wurden über allgemeine Dinge, wie den Linksverkehr aufgeklärt. Dann kam jemand von der Bank, bei der wir bereits ein Konto vorbereitet bekommen hatten, und brachte uns unsere Karten. Dann gingen wir mit ihm zur Filiale der National Bank of New Zealand, damit wir eine PIN für unsere Karten festlegen konnten. Gleich um die Ecke war ein AA (ADAC) bei dem wir unsere Steuernummer beantragten. Dort bekam ich auch gleich ein Visitor Membership für den AA ausgestellt, als ich meine ADAC Karte zeigte. Mit dieser hätte ich mir alle Straßenkarten kostenlos mitnehmen können, da ich aber nicht zu schwer tragen wollte, nahm ich nur zwei mit. Durch den Bank und AA Besuch war schon wieder so viel Zeit vergangen, dass wir wieder zurück ins Office mussten für den zweiten Teil unserer Präsentation. In dieser wurden wir über die Jobsuche, die Gepflogenheiten und wie man einen CV (Lebenslauf) schreibt unterrichtet. Dann ging es zürck ins Hostel wo ich mir mit Julia und Eva Nudeln mit Tomatensoße kochte. Am Abend ging ich mit ein paar Mitreisenden zu einer Bar Tour, die jeden Donnerstag stattfindet. Das Besondere ist, dass man 10$ zahlt und dafür vier Freigetränke in vier verschiedenen Bars bekommt. Im Ersten Pub zahlten wir jeder 10$ und bekamen ein Bändchen und unseren ersten Gutschein für unser Freigetränk. Man konnte zwischen Bier und Vodka Mix wählen. In dieser Bar lief auch eine Liveübertragen vom Rugbyspiel. Die Veranstalter spielten kurz bevor wir weiterzogen immer win oder zwei Spiele. Das Erste hieß Heads or Tails. Bei diesem Spiel wird eine Münze geworfen und alle Mitspieler müssen sich entweder an den Kopf oder den Hintern fassen. Dann wird nachgeschaut was die Münze anzeigt, alle die es richtig haben kommen eine Runde weiter. Das nächste Spiel war ganz einfach, wer bekommt am meisten Marshmollows in den Mund, fünf Mädchen spielten gegeneinander. Nach einiger Zeit und ein paar Marshmollows später wurde das Spiel ein bisschen eklig. Bei allen Spielen konnte man coole Preise gewinnen. Auf dem Weg und in jeder Bar konnte man ganz viele neue, nette Leute kennenlernen. Um zwei Uhr ging es dann zurück ins Hostel. Um fünf Uhr hieß es dann schon wieder aufstehen, weil einige Hostelgäste den Feueralarm ausgelöst hatten. Völlig verschlafen dauerte es ein bisschen bis wir uns aus Bett bemüht hatten und uns angezogen hatten. Als wir unsere Zimmertür öffneten kam uns ein panischer Hostelangestelleter entgegen, der uns hektisch hinaus scheuchte. Draußen stand schon ein Feuerwehrauto und alle Gäste. Es rückten noch drei weitere Feuerwehrautos an, aber es war kein Feuer zu sehen. Also durften wir nach 20 min wieder in unsere Zimmer und weiter schlafen.
Was für Münzen haben denn auf der einen Seite einen Kopf und auf der anderen einen Hintern? Und wurde der Feueralarm vielleicht von einer Wasserpfeife ausgelöst? Fragen über Fragen ... ;-)
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